11. März 2013

Prüfung nicht bestanden

Heute war es also soweit um 14:15 Stand ich auf der Spur P3 des Nutzfahrzeugprüfzentrums Ostermundigen.
Die technische Kontrolle brachte Nelson problemlos hinter sich. Dass er nun nur noch 2 Sitzplätze hat, benötigt ein Mutation ist aber weiter nicht schlimm.
Aaaaaaaber der Umbau zum Camper, besonders die Änderungen am Dach das geht nicht einfach so. Dafür braucht es eine Bescheinigung von Mercedes-Benz Schweiz in welche steht was zulässig ist, erklärte mir der Fahrzeugexperte. Das wusste ich und habe auch vor gut zwei Jahren einen solchen vom Importeuer verlangt. Dieser hat mir aber gesagt, dass es für ein solches altes Fahrzeug keinen Bescheid gibt. Das erklärte ich dem Prüfer und der holten dann seinen Chef. Den musste ich dann auch noch überzeugen, dass MB keine Hilfe anbietet. Ja, was machen wir nun? Der Chef ist dann bereit Nelson als Camper zuzulassen, aber das Leergewicht muss neu festgestellt werden. Im Bus sind aber noch einige Utensilien, wie Ess- und Kochgeschirr, Gasflasche usw. Dass muss alles raus und erst dann kann ich am nächsten Donnerstag den Bus noch einmal vorführen. Na, ja das hätte man etwas einfacher machen könne, aber ich bin ja schon froh, dass es überhaupt und relativ unbürokratisch zu bewerkstelligen ist.

Fortsetzung folgt!

Im Dachkoffer habe ich nun noch die Dämmate eingelegt.

Und für die "Reiseuhr" welche zwei ehemalige Arbeitskolleginnen der Helpdesk zum Abschied geschaffen haben, fand ich auch ein Plätzchen.
  

6. März 2013

MFK (TÜV) Termin

Endlich werden uns ein paar Tage mit wärmeren Temperaturen beschert. Das habe ich genutzt um einige Umbauten resp. Rückbauten vorzunehmen. Das Strassenverkehrsamt hat Neslon für nachste Woche zu einer Motorfahrzeugkontrolle, in Deutschland als TÜV bekannt, aufgeboten. Verschiedene Sachen entschrechen da nicht ganz den Vorschriften und mussten für diese Zweck abgebaut werden.

Die Sandblechhalterung


 und der 220 Voltanschluss mussten entfernt werden,
weil sie zu stark von der Karosserie abstehen.

 Die Scheinwerferschutzscheiben musstem auch weg,
da nicht Gesetzeskonform.


Zudem waren die Scheinwerfer ziemlich verstellt, da ich, wie bereist beschrieben, beim Austauschen der Halogenbirnen, nicht alles nach Wunsch lief. Bei der Firma Lorenz hat sie mir wieder schön ausgerichtet und noch den Unterboden und die Räder abgedampft, damit da kein Dreck und Öl zu sehen ist. Und das alles zu einem moderaten Preis.

27. Februar 2013

Transafrika



Da die Temperaturen nach wie vor unter dem Gefrierpunkt liegen ist am Bus immer noch nicht viel gemacht worden. Das schöne Wetter am letzten Dienstag der letzen Woche, haben wir genutzt um in Interlaken bestellte Rollos und eine Isolationsmatte bei Top-Camp abzuholen. Vorher machten wir einen Abstecher nach Grindelwald. Dabei noch einen unfreiwilligen Abstecher nach Lauterbrunnen, da wir eine Abzweirung übersehen haben.

Eine kleine Arbeit haben ich noch ausgeführt. Den angefangenen 40mm Durchbruch vom Innenraum zum Dachkoffer ist nun auch fertiggestellt. Zudem mit einem groben und einem feinen Gitter abgeschlossen, es soll ja nicht als Passage für Krabbel- und Kreuchtiere dienen. 

Vor einiger Zeit habe ich die Google+ Community Transafrika eröffnet. Sie ist für zukünftige, gegenwärtige und ehemalige Transafkrika-Reisende gedacht. Hier schreibe ich auch einiges über unser Vorbereitungen und Pläne.

16. Februar 2013

Kalt



 Mit Temperaturen die meist unter dem Gefrierpunkt liegen habe ich keine Lust am Bus zu arbeiten. Wie ich die Halle vermisse! Da habe ich im letzten Winter noch bei Aussentemperaturen von -6 Grad am Bus gewerkelt.
Aber ganz untätig waren wir dann doch nicht. Unsere Reisepässen sind zwar noch nicht abgelaufen, aber ziemlich gut gefüllt mit Stempel und Visa, so dass wir nicht riskieren wollten irgendwo in Afrika neue zu besorgen zu müssen. Deshalb haben wir neu beantragt und sollten diese noch diesen Monat erhalten.
Heute war ich noch bei Daniel Jenni, dem Bruder von Thomas Jenni, um ein paar gebrauchte Ersatzteile zu holen. Thomas hat bei Ricardo einen halb zerlegten Bus gekauft, davon braucht er aber selber nur einen kleinen Teil. Er ist zur Zeit in Tansania und arbeite dort auf einer Mission und repariert hauptsächlich Traktoren. Er ist mit demselben Mercedes Bus Model wie Nelson dorthin gefahren und muss ihn nun für die Heimfahrt wieder instand stellen bringen. Die benötigten Teil kann er in einem Container nach Tansania mitgeben. Mehr über Ihn könnt Ihr in seinen Blogs miwaegnachafrika und fundimpanga erfahren.
Er bekommt übrigens nur Kost und Logis für seine Arbeit und ist sicherlich froh für Sponsoren. Konto-Infos könnt Ihr von mir bekommen.
Lichtmaschin und Anlasser

Letze Woche war ich noch an einem Schleifseminar bei der Firma Klötzli in Burgdorf. Hier habe ich viel Interessantes um das Thema Messer erfahren, und ein Gerät zum Messer schärfen gekauft.
 Geräte von Spyderco

Die Gerber Machete musste ich aber schleifen lassen, nun ist sie „iberscharf“.

9. Februar 2013

Überwachung

Nein Nelson ist kein Big-Brother-Container, aber der Ladezustand der beiden Batterie kann nun angezeigt werden. Für diesen Zweck habe ich zwei kleine Voltmeter (3-30 Volt) gekauft.
Zuerst wollte ich die beiden Mini-Voltmeter im nicht benutzten Aschenbecher einbauen, was sich aber als ziemlich unpraktisch heraustellte. Nun habe ich den Aschenbecher entfernt und dafür ein Panel zugeschnitten und die Displays darin eingepasst. Dazu kam noch eine Tastenschalter damit dei Winzlinge nicht dauernd unter Strom sind.