24. Mai 2011

Löten statt flambieren

Nun konnte ich die Starterbatterie doch noch aufstellen, dazu habe ich einen grossen Kabelschuh angelötet. Das habe ich mit einem kleinen Gasbrenner gemacht, der normalerweise zum flambieren verwendet wird.
Danke Joni für den Tipp.

Nichts besonderes passiert

Ist nichts spektakuläres passiert, jedenfalls nichts das man auf einem Foto sehen könnte.
Bis auf das Kühlschrankmöbel sind alle am Boden und der Wand befestigt. Einige Lampen sind auch schon installiert und verkabelt.
Der Schaumstoff für die Sitzecke ist ist auch da, nun muss Christine dafür den Stoffbezug nähen.
Eine passende Matratze haben wir auch gefunden.
Das Pluskabel der Batterie muss nun doch nicht verlängert werden, aber ich muss einen Kabelschuh daran befestigen. Allerdings muss dieser angelötet werden, mein Lötkolben ist aber zu schwach, ich muss mir noch einen Bunzenbrenner ausleihen.

Zwischendurch habe ich noch habe ich noch den Akkuschrauber mit einem Stecker versehen, so dass er an der 12 Volt-Bordspannung angeschlossen werden kann. HIER habe ich das auch noch dokumentiert.
Der Tipp dazu kommt von Stefan Hack dem "Low Budget Traveler".


Nachtrag vom 16.07.12

Mit einem kleinen 12 Volt Bleibatterie bin ich nun noch mobiler, so muss ich nicht immer das lange Kabel benutzen wenn ich nur mal schnell den Akkuschrauber benutzen will.


15. Mai 2011

Die Pumpe läuft

Nun ist es soweit die Wasserpumpe läuft. Nach dem die Filter und das Expansionsgefäss installiert waren. Ist nun auch die Pumpe mit am 12 Voltnetz. angeschlossen. Einige Schlauchbriden fehlen noch, aber der Wassertank ist auch noch leer.

Das Spülbecken ist nun mit dem Abwassertank verbunden.

Mehr Infos zum Thema Wasser HIER.

Nach und nach werden nun die einzelnen Möbel an den Bodenplatten und die Wände verschraubt.
Auch die Versorgung mit dem externen 220 Volt Wechselstromnetz ist verkabelt .

Offen sind noch folgende Punkte:
Als nächstes kommt die die Innenbeleuchtung dran.
Das Pluskabel der Starterbatterie muss noch verlängert werden.
Dann muss der Schaumstoff für die Sitzecke besorgt werden.
Auch die Matratze  fehlt noch.

8. Mai 2011

Endlich

Ich dachte schon Emanuel wird nie fertig, aber jetzt hat er den letzen Schrank zusammengebaut. Dann hat er alle Möbel reingestellt um die Löcher für die Bodenfixierung zu markieren. Dann musste er alles wieder rausnehmen, um die Löcher in die Bodenplatte zu bohren und die Krallenmuttern  von unten einzuschlagen. 
Aber soweit ist er noch nicht.

 

25. April 2011

Osterbeschäftigung

Nein dem Osterhase habe ich nicht geholfen die Osterneste auszutragen. Nach dem er vom Weihnachtsmann gehört hat, dass ich mich für solche Aufgaben bestens eigene, hat Meisterlampe bei mir angefragt und ich hätte ihm ja gern geholfen. Aber ist musste in Kirchberg bleiben,  Emanuel wollte die Feiertage nutzten um an mir weiter zu arbeiten.
Der letzte Schrank wurde in Angriff genommen. 
Dieser wird nach den Massen der RUKA-Boxen gebaut. Dadurch entsteht ein Lücke zum Küchenmöbel, aber in die kann man sicher noch etwas verstauen. Vielleicht passt da die Teleskopleiter hinein, die muss ja auch noch ihr Plätzchen bekommen. 


Zwischendurch habe ich noch einen neuen Lenkungsdämpfer erhalten. 
Der war total ausgeleiert, meine Vorderräder haben manchmal ganz schön geflattert. Erkundigungen im Unimurr-Forum habe ergeben, dass es sich um eine bekannte Schwäche des Mercedes G (von dem habe ich meinen 4x4 Antrieb) handelt. Demnach soll die Ursache meist bei den Radlager, Unwucht der Räder oder einer verstellten Spur liegen. Muss halt mal der Mechaniker ran.

Nachtrag von Emanuel:
Den Lenkungsdämpfer habe ich bei der Mercedes LKW-Garage Lorenz erhalten, aber das war gar nicht so einfach. Zuerst habe ich das defekte Teil ausgebaut und bin damit zum Händler meines Vertrauens gegangen.

Dort habe ich das Teil mit dem Fahrzeugausweis abgegeben.

Der Lagerist geht zum Computer und die Sucherei ging los. „Sie, das Teil gibt es nicht am MB 310!“

Wen wunderts,1987 als Nelson geboren wurde, gab es noch keine Computer in den Garagen. Zudem wurde er in Wil bei LARAG zum 4x4 umgebaut, dazu wurde die Vorderachse des Mercedes Puch verwendet.

Also sage ich zum Lagerist „Es ist ein 4x4“, er „Das weiss ich!“.
Ich „Er wurde bei der LARAG umgebaut“. Keine Antwort, es wird nun in einem Ordner nachgeschaut.

Ein Mechaniker kommt rein.
Der Lagerist „Du ich suche einen Lenkungsdämpfer zu einem MB310 4x4!“
Der Mechaniker „Den wirst Du nicht finden, das ist kein Originalteil!“

Ich ganz schüchtern „Er wurde bei der LARAG umgebaut.“

Ein zweiter Mechaniker kommt rein. Der Lagerist hat Blätter nun im zweiten Ordner. „Was suchst Du?“ einen Lenkungsdämpfer zu einem 4x4 310er!!“.
„Den gibt es sicher nicht mehr“ sagt diese mit der Bestimmtheit des Fachmanns.

Ich, der Laie „Den 310er gab es nicht als 4x4 er wurde für die Schweiz bei der LARAG umgebaut.“ Die beiden Spezialisten ignorieren meine unqualifizierte Bemerkung.

„Weisst Du was?“ sag der Lagerist zum zweiten Mechaniker, „Ich rufen mal bei der LARAG an!!!“
Zwei Minuten später strahlt der Lagerist mich an: „LARAG hat 8 Stück am Lager!“

Mir fällt ein Stein vom Herzen. Am nächsten Mittwoch kann ich das Teil abholen.
Ich verlasse nach einer halben Stunde die Fachwerkstatt mit der Gewissheit mich an ein Kompetenzzentrum gewendet zu haben.

Nachtrag vom 19.09.2012
Nach nur knapp 3'000km war der Lenkungsdämpfer schon wieder hinüber.