8. Januar 2017

Der Zahn der Zeit



Auch wenn Nelson während mehr al 20 Jahren mehrheitlich in der Feuerwehrhalle stand, jetzt fängt der Rost merklich um sich zu greifen. An der rechten Hecktüre und das fahrerseitige Trittbrett waren schon länger Roststellen zu sehen. Nun kamen noch einige dazu kleiner dazu. Deshalb entschieden wir diese nun in Südafrika einem Autospengler den Auftrag zu erteilen diese zu entfernen. Von Bekannten bei denen wir ein kleine Wohnung für 14 Tage gemietet haben wurde uns Trevor empfohlen.

Dieser führte die Arbeiten und das auswechseln des Schwenkarms an der Schiebetür, für den Preis von Rand 4‘500  (ca. Fr. 320) aus.
Für den Preis wird mir in der Schweiz höchstens eine Kratzer raus poliert.





Die Fensterkurbel auf der Fahrerseite musste nun auch noch ersetzt werden. Die rechte war schon vor zwei Jahren hinüber und wir bekamen In Nelspruit als Ersatz eine die eigentlich in einen Unimog gehört. Eine solche bekamen wir bei MB in Milerton bei Kapstadt auch wieder.    




Happy Birthday Nelson




Auf dem Tacho hat er noch keine 100‘000km, aber als wir ihn vor knapp 7 Jahre kauften waren es nur ca. 17‘000km. Gut 70‘000 km haben wir mit ihm im südlichen Afrika zurück gelegt. Nun sind wir mit ihm auf der dritten Runde auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs.

Übrigens: Wie es die die Feuerwehr geschafft hat in an einem Feiertag zu registrieren, ist uns immer noch ein Rätsel.

18. Oktober 2016

Werkstatt Erfahrungen in Namibia. Teil 3

Der Besitzer von RW-Motors hat sich nun, nach zwei bösen Mails von mir, doch noch gemeldet.
Er anerkennt sein Fehlverhalten bei dem Vertuschungsversuche und entschuldigt sich.
Ob die von ihm beschrieben Ursache so stimmt des Schadens, kann ich nicht beurteilen. Typisch ist, dass solche Vorkommnisse immer die Putzfrau, oder wie in diesem Fall der Lehrling zu verantworten hat.

Hier sein Antwort:


Emanuel……………………..I apologise for not coming back sooner.  As I was away for ten days, on my return, the work load was extremely high and I had a lot of problems to solve.

The cooling system of the bus was very rusty and had to be flushed numerous times.  The mechanic was busy refilling the cooling system when the accident happened.  The car was parked in front of a work bench with the engine idling and the transmission in neutral.  The apprentice was busy re-fitting the interior engine cover when he accidentally knocked the gear lever into drive, the bus lurched forward, narrowly missing the mechanic and ran into the work bench.  The vice was unscrewed and the handle broke the head light lens and also  bent the metal grill. After repairing the grill and testing the bus, we noticed a crack on the radiator mounting.  I Tried to locate a new radiator but Mercedes Benz said that it was no longer available, the same as with the head light lens. I tried to have it repaired locally with no success.  I then repaired it myself as the crack was small and right on top of the cooler. I thought it would work (which it did not )

As it was the first time something like this has happened to me, I have learned not to hide it, as it only worsens matters. I do apologise for my irresponsible behaviour and I am also willing to pay for the radiator repair.

This was an unnecessary accident. I cannot understand why he was fitting the engine cover with the engine running. He probably did not realise that the bus does not have a transmission lock  mechanism.  It was an accident and I apologise.

PS. I do not have a nasty attitude towards you and would prefer to resolve this matter as I understand your concern and I take responsibility.



Regards,

Jim Roos

15. Oktober 2016

Werkstatt Erfahrungen in Namibia. Teil 2

Statt wie ursprünglich geplant, fuhren wir wegen dem kalten Wetter nicht in den Süden, sondern lieber in den Norden. Dort besuchten wir für einen Tag den Etosha Park.

Am Abend öffnete ich auf dem Campingplatz die Motorhaube und wollte sehen ob noch genug Öl und Wasser vorhanden war. Da stellt ich fest, dass im Motorraum viele grüne Flecken vom Kühlerwasser war. Eine Inspektion des Kühlers zeigt das bei den beiden Aufhängungen Risse Im Kunststoffkopfteil zu sehen waren. Die links waren mit einer schwarzen Masse verklebt worden. Rechts konnte man aber sehen dass da Kühlmittel ausgetreten war und immer noch austrat. Im Kühler fehlte mehr als ein Liter Wasser.
Die Temperaturanzeige war in den letzten zwei Tage immer unter 80 Grad geblieben, darum habe ich mir beim fahren weiter keine Gedanke gemacht. 

Jetzt habe ich mir die Frontpartie des Busses etwas genauer angesehen. Dabei stellte ich zuerst fest, dass an der schwarzen Kunststoffmaske Risse mit demselben Material zu gekittet wurden. Zudem war am roten Blech darunter, ganz oben eine Roststelle verschwunden. Erst viel später vielen mir noch zwei weiterSachen auf, die eigentlich ganz offensichtlich sind.


Vorher



Nachher

 


Da wurde mir endlich klar, dass beim Bruch des rechten Scheinwerferglases an der Frontpartie einiges mehr zu Schaden kam als mir berichtet wurde. Darum wurde angeblich noch ein Kühlerdrucktest gemacht. Da war ich aber sauer auf den Mister Jim Ross. Er hat den verursachten Schaden ganz schön heruntergespielt und wusste auch, dass man mit einem solchen Gefährt in den Busch fährt, weit weg von jeder Werkstatt und Handyempfang.

Was nun! Wir fuhren dann runter nach Windhoek, weil wir in der Hauptstadt die besten Chancen hatten das Problem zu lösen.
Das bestätigt sich auch. Bei HB Field Services wurde der Kühler ausgebaut und zum Radiator Center gebracht Da wurde nach dessen massen ein neuer gebaut. Anschliessend wieder bei HB eingebaut. Das ganze dauert knapp zwei Tag das ganz kostete etwa Sfr. 350. Für dieses Geld hätte ich bei Mercedes vermutlich keinen Kühler bekommen, vom ein- und ausbauen reden wir gar nicht.



Ich wusste dass man in Afrika Kühler repariert, aber dass man auch ganze Teile nachbaut war mir neu. Auf jeden Fall sind wir den beiden Firmen zu Dank verpflichtet.

Im Gegensatz dazu muss ich vor der Firma RW-Motors in Swakopmund entschieden abraten.
Jim Ross konnte ich telefonisch nicht erreichen, da er sich damals im Ausland aufhielt. Auf ein Mail an ihn hat mir seine Office-Dame zurück geschrieben, der Chef sei wieder da und würde sich bei mir melden. Das ist nun ein Woche her und da ist nichts passiert.