8. Februar 2017

Nicht ganz hundert

Nun ist es soweit Nelson hat mehr als 100'000km auf dem Tacho. Auf dem Bild ist gerade der Wechsel von 99'00km zu sehen.



Etwa 75'000km hat er im südlichen Afrika zurückgelegt in den letzten 3 Jahren und 4 Monaten. Das sind auf die 28 Monate die wir mit Nelson unterwegs waren verteilt 22'000km/Jahr.

23. Januar 2017

Werkstatt Erfahrungen in Südafrika als Folge von Namibia




Ja es gibt leider eine Fortsetzung der durch RW Motors Swakopmund verursachten Probleme.

Kürzlich habe ich mal von vorne unter den Wagen geguckt und das sah irgendwie anders aus als ich es in Erinnerung hatte.



Offensichtlich wurde in einer der beiden Werkstätten, in Swakopmund oder Windhoek, wo Nelson im letzten Jahr war, vergessen den vorderen Unterfahrschutz wieder zu montieren. Es ist auf jedenfall die Folge des in Swakopmund verursachten Schadens*.
Wir hatten Glück, dass bis jetzt noch kein Stein in die ungeschützte Ölwannen geknallt ist.
Von Mitglieder des Südafrikanischen Overland Forums, habe ich die Adresse eines Spezialisten in der Nähe von Kapstadt bekommen, der mir einen Ersatz machen konnte.

Zuerst wurde aus Pappe ein Muster gemacht.

Brunco Stikland / Belleville | von emanuelberger 



Der Chef Hein Brunett ist sich nicht zu schade auch mal unter den Wagen zu legen um Anweisungen abzugeben und von Zeit zu Zeit die Arbeit zu überwachen.
  

Brunco Stikland / Bellville | von emanuelberger



Und so sie die Schutzplatte zum Schluss aus.



Brunco Stikland / Bellville | von emanuelberger 


Die Firma kann ich also auch empfehlen.
Brunco
11 Gamka Street
Stikland Industries
http://www.burnco.co.
 

*Ich habe bei beiden Werkstätten per Mail nachgefragt ob der Unterbodenschutz bei ihnen liegt, aber keine Antworten bekommen.

8. Januar 2017

Der Zahn der Zeit



Auch wenn Nelson während mehr al 20 Jahren mehrheitlich in der Feuerwehrhalle stand, jetzt fängt der Rost merklich um sich zu greifen. An der rechten Hecktüre und das fahrerseitige Trittbrett waren schon länger Roststellen zu sehen. Nun kamen noch einige dazu kleiner dazu. Deshalb entschieden wir diese nun in Südafrika einem Autospengler den Auftrag zu erteilen diese zu entfernen. Von Bekannten bei denen wir ein kleine Wohnung für 14 Tage gemietet haben wurde uns Trevor empfohlen.

Dieser führte die Arbeiten und das auswechseln des Schwenkarms an der Schiebetür, für den Preis von Rand 4‘500  (ca. Fr. 320) aus.
Für den Preis wird mir in der Schweiz höchstens eine Kratzer raus poliert.





Die Fensterkurbel auf der Fahrerseite musste nun auch noch ersetzt werden. Die rechte war schon vor zwei Jahren hinüber und wir bekamen In Nelspruit als Ersatz eine die eigentlich in einen Unimog gehört. Eine solche bekamen wir bei MB in Milerton bei Kapstadt auch wieder.    




Happy Birthday Nelson




Auf dem Tacho hat er noch keine 100‘000km, aber als wir ihn vor knapp 7 Jahre kauften waren es nur ca. 17‘000km. Gut 70‘000 km haben wir mit ihm im südlichen Afrika zurück gelegt. Nun sind wir mit ihm auf der dritten Runde auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs.

Übrigens: Wie es die die Feuerwehr geschafft hat in an einem Feiertag zu registrieren, ist uns immer noch ein Rätsel.

18. Oktober 2016

Werkstatt Erfahrungen in Namibia. Teil 3

Der Besitzer von RW-Motors hat sich nun, nach zwei bösen Mails von mir, doch noch gemeldet.
Er anerkennt sein Fehlverhalten bei dem Vertuschungsversuche und entschuldigt sich.
Ob die von ihm beschrieben Ursache so stimmt des Schadens, kann ich nicht beurteilen. Typisch ist, dass solche Vorkommnisse immer die Putzfrau, oder wie in diesem Fall der Lehrling zu verantworten hat.

Hier sein Antwort:


Emanuel……………………..I apologise for not coming back sooner.  As I was away for ten days, on my return, the work load was extremely high and I had a lot of problems to solve.

The cooling system of the bus was very rusty and had to be flushed numerous times.  The mechanic was busy refilling the cooling system when the accident happened.  The car was parked in front of a work bench with the engine idling and the transmission in neutral.  The apprentice was busy re-fitting the interior engine cover when he accidentally knocked the gear lever into drive, the bus lurched forward, narrowly missing the mechanic and ran into the work bench.  The vice was unscrewed and the handle broke the head light lens and also  bent the metal grill. After repairing the grill and testing the bus, we noticed a crack on the radiator mounting.  I Tried to locate a new radiator but Mercedes Benz said that it was no longer available, the same as with the head light lens. I tried to have it repaired locally with no success.  I then repaired it myself as the crack was small and right on top of the cooler. I thought it would work (which it did not )

As it was the first time something like this has happened to me, I have learned not to hide it, as it only worsens matters. I do apologise for my irresponsible behaviour and I am also willing to pay for the radiator repair.

This was an unnecessary accident. I cannot understand why he was fitting the engine cover with the engine running. He probably did not realise that the bus does not have a transmission lock  mechanism.  It was an accident and I apologise.

PS. I do not have a nasty attitude towards you and would prefer to resolve this matter as I understand your concern and I take responsibility.



Regards,

Jim Roos