19. März 2016

Nelson hat einen Anbau bekommen



Die bisher benutze Fiamma Marquise hat unsere Erwartung nicht mehr erfüllt und ging langsam in die Brüche. Deshalb hatten wir auf der letzten Reise beschlossen uns nach einer anderen Lösung umzusehen. Bei unserem Gefährt war von der Stange nichts zu bekommen. Denn wir wollten nicht nur einen Sonneschutz, nein es sollten auch drei Seitenwände dabei sein. In einem südafrikanischen Forum wurde uns dann Christys Sport in Diepriver bei Kapstadt empfohlen. Hier wurden dann die Masse genommen und eine Angebot gemacht., welches beim aktuellen Kurs etwa Fr. 530 entsprach.
Damit waren wir einverstanden. Zuerst musste dann die alte Marquise weg, was nicht ganz einfach war. Leider wurde das Ding für alle Ewigkeit montiert, es zu entfernen war nicht vorgesehen. Zwei Muttern waren so angebracht, dass man sie nur mit sehr grossem Aufwand lösen konnte. Also musst das Aluminiumgehäuse der Fiamma-Store aufgeschnitten werden, um an die ebenfalls versteckten Schrauben zu kommen. Ich wusste wo sie sind, aber bei der ersten wollten die Profis nicht auf den Laien hören. Es dauerte dann entsprechend lang bis man fündig wurde. Bei der zweiten ging es dann etwas schneller weil man dem Amateur doch noch die notwendigen Kenntnisse zutraute.

Die Kederschienen wurden angenietet und dann die Masse für die Seitenwände genommen.  



Zwei Tage später war das ganze genäht und wir konnten den „Anbau“ abholen. 




27. August 2015

Nelson ist Reisemüde



Nach etwas mehr als einem Jahr ist die Lenkstange wieder gebrochen. Diesemal beim Namutoni Camp im Etosha Park. ZweiMitarbeiter haben sie zusammen geschweisst und später wurde sie bei Lars Falkenberg in Kamanjab mit einem Rohr verstärkt. Lars ist übrigens ein Unimog Spezialist.
Seit einigen Tage hat beim durchtreten des Bremspedals die Warnleuchte angezeigt dass etwas nicht in Ordnung ist. Ölstand war noch Ok, darum fuhren wir noch einmal zur Falkenberg Garage. Hier wurde festgestellt, dass die  Bremsbeläge vorne (Scheibenbremse) am Ende sind. Lars hatte die Teile nicht weil diesen, wie das ganze Fahrwerk und das 4x4 Getriebe vom Mercedes G stammen.   Nun müssen wir Nach Windhoek fahren wo man uns bei CBS hoffentlich helfen kann.
Dabei wurde auch bemerkt, dass rechts die Stabilisatorhalterung abgebrochen ist. Das abgerochene Teil habe ich nun abmontiert, denn man kann auch gut ohne Stabilisator fahren. Schnelle Kurven sollte man dann aber nicht mehr machen, aber schnell sind wir eh selten unterwegs. Bis jetzt ist mir kein verändertes Fahrverhalten aufgefallen.
Zwar habe ich nicht viel Ahnung vom Schweissen, aber es scheint mir das Teil hätte man besser anschweissen können als es hier gemacht wurde. 
   



Vier neue Reifen sind auch fällig, aber wir sind damit schon mehr als 50'000 Kilometer gefahren und viel auf Piste und auch einige Kilometer Offroad über Stock und Stein.
Die Windschutzscheibe hat in Botswana im Moremi Park durch den Kontakt mit einem stumpfen Ast auch Schaden genommen. Diese muss aber aus DE eingeflogen werden und das dauert etwa 4 Wochen. Das werden wir aber für unsere Rückkehr nach Namibia, im Februar einfädeln.

25. August 2015

77'777 Kilometer

Wieder ist eine Schnapszahl erreicht. In Namibia, nahe am Waterberg zeigte der Kilometerzähler 77'777 an.

Wir sind nun insgesamt 18 Monaten auf den zwei Reisen durch das südliche Afrika über 51'000 Kilometer gefahren. Das ist ein Jahres Durchschnitt von gut 34'000 Kilometer. Das sind pro Tag nur 93 Kilometer, aber wir sind ja nicht jeden Tag gefahren.

6. August 2015

Schon wieder die Lenkung

Nach dem wir nun seit Januar 2014 mit dem 50mm Lenkungsdämpfer ruhe haben, ist innerhalb eines Jahres ein Teil der Lenkstange zum zweiten mal gebrochen. Im Namutoni Camp des Etosha Parks hat man uns das Teil provisorisch zusammen geschweisst, so dass wir weiter fahren konnte. Damit trauten wir uns aber nicht ins Gelände zu gehen. In kleinen Ort Kamanjab haben wir die Garage Falkenberg gefunden welche die Lenkstange nun verstärkt hat.


Metheo an der Arbeit
 

1. April 2015

Nüvi-Sonnenschutz Update Version 1.1

Da wir ohne Klimanalage unterwegs sind, bleiben Fenster fast immer offen. Dadurch bläst der Wind öfter mal durch die Fahrerkabine und die GPS Abdeckung verrutsch.

Deshal  habe ich nun einen Schlitz in die Abdeckung gemachte und in die GPS-Halterung ein 2mm Loch gebohrt. Durch diese Loch passt eine Haarklammer und hat die Funktion eines Splints.